geoKOAX in der Praxis
Berechnung und Dimensionierung (Diplom-Geologe Dr. Marco Lichtenberger)
Gut bemessene Sondenfelder stehen im Gleichgewicht mit dem Wärmestrom aus dem Erdreich. Das bedeutet, die Erdwärmeanlage entzieht bei fachgerechter Dimensionierung und Installation die Energiemenge, die aus dem Gestein nachfließt. Somit kommt es zu keiner starken Auskühlung des Untergrundes und die Anlage funktioniert über Jahrzehnte mit hoher Effizienz.
Projekt Siegburg - Erdwärmenutzung:
- Einfamilienhaus 150 m² Wohnfläche (Bestandsimmobilie, Baujahr 1984)
- Heizung (Heizkörper) und Trinkwassererwärmung (ca. 1.700 Volllaststunden pro Jahr)
- Wärmepumpe mit 10,6 kW Heizleistung
- Erreichte Jahresarbeitszahl in den ersten 1,5 Jahren: 4,6
- Sondenfeld aus 3 IVD-Koaxialsonden à 18 m in sandigem Untergrund
Die wesentlichen Faktoren bei der Berechnung der benötigten Sondenfelder z.B. mit der Software Earth Energy Designer sind das jeweilige Gestein, das Grundwasser und die hausseitigen Anforderungen an Heizung, Kühlung und Trinkwassererwärmung. Auch der verfügbare Platz und die möglichen Sondenabstände sind bei der Berechnung der Sondenzahl und ihrer Anordung auf dem Grundstück von Bedeutung. Die entsprechenden geologischen Recherchen und Sondenfeldberechnungen können von der Geothermie RheinMainNeckar GmbH umgesetzt werden. Auch werden dort Daten bestehender Anlagen ausgewertet.




